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Häufige Fragen zu Langlebigkeit und Altern

Antworten auf wiederkehrende Fragen – ohne Produktwerbung, ohne medizinische Ratschläge.

Grundlagen

Im engeren Sinne: ein hohes Lebensalter bei erhaltener Gesundheit und Lebensqualität. Oft wird zwischen Lebensspanne (Gesamtlänge des Lebens) und Gesundheitsspanne (Jahre in guter Gesundheit) unterschieden. In der Forschung geht es um Mechanismen des Alterns und Faktoren, die beide beeinflussen.

Eine Schätzung, wie „alt“ der Körper im Vergleich zum kalendarischen Alter erscheint – oft basierend auf Biomarkern (z. B. epigenetischen Uhren). Es ist kein exakter Wert und ersetzt keine ärztliche Beurteilung.

Modelle, die anhand von DNA-Methylierungsmustern ein Alter schätzen. Sie korrelieren in Studien mit Krankheitsrisiko und Sterblichkeit, erfassen aber nur einen Ausschnitt der Alterungsprozesse. Kommerzielle Tests sind kritisch zu prüfen.

Praxis & Lebensstil

In Tiermodellen und einigen kurzen Humanstudien zeigen sich Effekte auf Stoffwechsel und Biomarker. Langfristige kontrollierte Studien beim Menschen zu Lebensdauer fehlen. Für manche Menschen ist Intervallfasten ungeeignet (z. B. bei Essstörungen). Kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und ärztliche Rücksprache.

Bewegung ist in Beobachtungsstudien konsistent mit besserer Gesundheit und längerer Lebenserwartung assoziiert. Die Evidenz ist deutlich stärker als für die meisten „Longevity“-Supplemente. Art und Umfang sollten zur Person passen; bei Vorerkrankungen ärztlich abklären.

Die Datenlage ist uneinheitlich. Einige Substanzen werden in der Forschung untersucht; für den Alltagsgebrauch fehlen oft Langzeitstudien und klare Nutzen-Nutzen-Abwägungen. Wechselwirkungen und Überdosierung sind zu beachten. Kein Ersatz für bewährte Prävention.

Risiken & Grenzen

Derzeit nicht im Sinne eines Stopps. Bestimmte Lebensstilfaktoren und medizinische Fortschritte können Gesundheit und Lebenserwartung positiv beeinflussen. „Anti-Aging“-Versprechen, die mehr behaupten, sind nicht evidenzbasiert.

Seriosität variiert. Manche Tests basieren auf wissenschaftlichen Modellen, sind aber für die individuelle Prognose nicht ausreichend validiert. Andere sind vor allem Marketing. Ergebnisse sollten nicht überinterpretiert und idealerweise mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden.

Der Begriff ist irreführend. Keine zugelassene „Kur“ verjüngt den Menschen nachweislich. Einige Verfahren (z. B. bestimmte Therapien in Studien) zielen auf Biomarker oder Teilaspekte; Langzeiteffekte und Sicherheit sind oft unklar. Vorsicht bei teuren Angeboten ohne klare Evidenz.

Projekt & Rechtliches

Nein. Human Longevity ist ein reines Informationsprojekt. Wir geben keine Diagnosen, keine Therapieempfehlungen und keine individuelle Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

Nein. Wir verkaufen keine Supplemente, Tests oder sonstige Produkte. Es gibt keine Affiliate-Links zu Longevity-Anbietern. Das Projekt finanziert sich nicht über Produktempfehlungen.